Immobilien erfolgreich verkaufen – Was gilt es zu beachten und wo sind die Fehlerquellen

Wer sich dazu entschließt seine Immobilie privat zu verkaufen wird mit mehr als nur einer Hürde konfrontiert werden, sofern er sich auf dem Markt nicht richtig auskennt. Deshalb sollten wichtige Fragen im Vorhinein recherchiert werden. Dazu gehören der richtige Verkaufszeitpunkt, der Wert der Immobilie, eventuelle juristische Fallen, mögliche Dauer des Verkaufs, der Verkaufspreis und der entsprechende Spielraum.

Osnowski gibt Ihnen hier wichtige Tipps an die Hand, damit Sie nicht in diese Fehlerfallen tappen und Ihre Immobilie richtig verkaufen.

Festlegen des Kaufpreises

Einer der häufigsten Fehler für einen erschwerten oder sogar erfolglosen Verkauf der Immobilie ist der angesetzte Kaufpreis. Hier neigt der Verkäufer gerne zur Überschätzung
des Wertes, insbesondere dann, wenn eine emotionale Bindung zum Objekt besteht.

So scheint selbst ein vernünftiger Preisvorschlag des Käufers als zu niedrig und das Gefühl ein Verlustgeschäft zu tätigen, setzt ein. Dies nennt man auch Besitztumseffekt. Vermeiden
Sie unbedingt diese Falle und reden Sie sich vor allem nicht mit dem Argument heraus, dass der Verkauf nicht notwendig ist.

Wenn Sie den Verkauf aufschieben, auf Grund des ausbleibenden Wunschpreises, kann die Immobilie deutlich an Wert verlieren. Somit bleibt nicht nur der gewünschte Preis unerreicht,sondern auch der realistische Preis müsste nach unten korrigiert werden.

Deshalb sollten Sie die Immobilie immer objektiv und professionell bewerten lassen. Das gibt Ihnen nicht nur einen Ansatzpunkt für Ihren Preis, sondern deckt auch eventuelle Probleme auf. Diese werden gerne verharmlost, da die emotionale Komponente die positiven Aspekte stärker erscheinen lässt.

Mit einem professionellen Gutachten haben Sie nüchterne Argumente, mit denen Sie den Preis vor dem potentiellen Käufer rechtfertigen können. Falls Sie nicht selbst in Verhandlungen gehen sollten und das Objekt beispielsweise über einen Makler verkauft
wird, darf der Preis trotzdem nicht zu hochliegen. Nur aufgrund der Hoffnung, dass der Makler mehr Erfolg haben könnte. Wenn der Preis deutlich über Wert liegt, wird auch ein Profi ein Objekt nicht verkaufen können.

Verhandlungen mit dem Käufer

Der schwierigste Part sind wohl die Verhandlungen über den endgültigen Preis. Wenn Sie bereits einen realistischen Preis angesetzt haben, sollten Sie sich im Vorhinein auch einen gewissen Spielraum überlegen und damit einhergehende Voraussetzungen. Beispielsweise ist im Preis X die Küche mit enthalten oder für einen günstigeren Preis Y nicht.

Um die Immobilie erfolgreich zu verkaufen, sollten Sie auch eventuelle Fragen zum Objekt beantworten können. Informationen zu durchgeführten Renovierungen, eventuelle Schäden,
Dämmung, Heizung und Wasserleitung sollten Sie auf jeden Fall parat haben. Auch welche
Wände tragend sind und ob der Grundriss verändert werden kann oder ob die Möglichkeit eines Anbaus besteht, ist wichtig für den Käufer.

Die Immobilie am Markt anbieten

Wenn man das Geld für den Makler sparen und den Vertrieb selbst in die Hand nehmen möchte, so sollte das Wie, Wo und zu welchen Konditionen genau recherchiert werden.
Setzen Sie niemals auf nur einen Kanal. Ein guter Mix aus Inseraten in der Zeitung und gängigen Internetportalen führt dabei häufig zum Erfolg.

Gerade bei Internetportalen sind eine detaillierte Beschreibung als auch aussagekräftige Bilder absolut notwendig. Je weniger Sie über das Objekt verraten, desto weniger Interessenten werden sich melden. Dadurch können nicht nur die Ausgaben für die Anzeigen schnell als sinnlose Investition gesehen werden, sondern durch die erhöhte Dauer zwischen Inserat und Kauf kann sich der Wert der Immobilie noch einmal verschlechtern.

Abschließend lässt sich sagen, dass eine gute Immobilienbewertung der Grundbaustein für einen erfolgreichen Verkauf darstellt. Diese gibt Aufschluss über den zu erwartenden Preis und liefert Argumente und Grundlagen zur Verhandlung. Zusätzlich bietet sich einen gewissen Schutz vor Wertüberschätzung, da die emotionale Komponente für einen externen Gutachter keinerlei Rolle spielt.

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